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Der natürliche Treibhauseffekt
Wenn über das Klimaproblem gesprochen
wird, fällt oft das Stichwort Treibhauseffekt,
eine natürliche Eigenschaft der Erdatmosphäre. Es ist dieses Phänomen,
das uns die optimalen Lebensbedingungen auf der Erde garantiert. Wegen der
Analogie mit den Vorgängen in einem Treibhaus, dessen Glasdach ebenfalls
die Sonne gut durchlässt, die Wärme aber nicht hinauslässt, ist das hier
beschriebene Phänomen auch als natürlicher Treibhauseffekt bekannt. Die
dafür in der Atmosphäre verantwortlichen Gase werden häufig als
Treibhausgase bezeichnet. Hätte unsere Erde diese natürlich Atmosphäre
nicht, würde die Oberflächentemperatur auf unserem Planten etwas -18°C
betragen, sie beträgt jedoch heute ca. +15° im Durchschnitt. Selbst
eine Atmosphäre aus reinem Sauerstoff und Stickstoff, die ja die
Hauptkomponenten (99%) unserer Atmosphäre bilden, würde daran nichts wesentliches
ändern. Unsere Erde wäre eine Eiswüste.
Der anthropogene Treibhauseffekt
Werden die natürlich vorhandenen
Treibhausgase (z.B.Co2) durch menschlichen
Einfluss vermehrt
oder durch neue Stoffe (FCKW) ergänzt, so muss dies Auswirkungen auf unser
Klima haben. Eine erhöhte Konzentration von Treibhausgasen in der
Atmosphäre führt zwangsläufig infolge des verstärkten Treibhauseffekts
zu einer Erhöhung der Temperatur
der Erdoberfläche und der unteren Atmosphäre. Die Konzentration der
langlebigen Treibhausgase nimmt
systematisch zu: Seit Beginn der Industrialisierung bis heute bei
Kohlendioxid um ca. 30%, bei Methan um ca. 150% und bei Disktickstoffoxid um
ca. 17%. Hauptursache für diese bedrohliche Beobachtung ist mit 50% die Nutzung
fossiler Brennstoffe.
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