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Wegen der großen Trägheit des Klimasystems
ist es enorm wichtig, den menschlichen Einfluss auf das Klima möglichst
frühzeitig zu erkennen., um noch rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu
können. Der Nachweis gelang erstmals im Jahr 1995. Im Vordergrund stand
dabei die Frage, inwieweit man damals schon nachweisen konnte, dass der
Mensch durch den vermehrten Ausstoß von CO2, das Klima beeinflusst. Dieses
CO2 wirkt vereinfacht ausgedrückt, wie das Glas im Treibhaus. Es ist
durchlässig für die Sonnenstrahlung, verhindert aber die
Wärmeausstrahlung unseres Planeten in den Weltraum. Durch diese Begebenheit
besteht die Gefahr der Globalen
Erwärmung. Weitere
Einflussfaktoren sind Sulfat-Aerosole und Ruß. Sulfat-Aerosolpartikel
entstehen durch industrielle Schwefelemissionen in die Atmosphäre, sie
reflektieren einen Teil der Sonneneinstrahlung und bewirken dadurch regional
eine Abkühlung. Mit Hilfe von Simulationen mit gekoppelten
Ozean-Atmosphäre-Meereis-Modellen und verbesserten
Signalerkennungsverfahren konnte man tatsächlich beweisen, dass der Mensch
mit hoher Wahrscheinlichkeit für die in den letzten Jahrzehnten beobachtete
Erderwärmung
verantwortlich ist.
Dieser Nachweis ist ein wichtiger Schritt,
um die internationale Politik zu Klimaschutzmaßnahmen zu bewegen.
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